Borussias Teilnahme am "Prospects Cup" fand am gestrigen Mittwoch seinen vorzeitigen, unbefriedigenden Abschluss. Gegen Gruppensieger Manchester City unterlag die Mannschaft von Trainer Kirk deutlich mit 0:4.

Die Dortmunder Jungs starteten gut ins Spiel, hatten viel Ballbesitz und ließen City in der Anfangsphase nur selten an den Ball kommen. Doch die Engländer unterbrachen den Dortmunder Spiefluss, indem sie einen Konter über die rechte Seite nach vorne trugen. Manchesters Angreifer mit der 10 war zu schnell für Plöger und Anudodum, dessen Grätsche dann nur den Angreifer und nicht den Ball erwischte. Folglich zeigte der Schiedsrichter auf den Punkt. Der Gefoulte trat selbst an und verwandelte zum 1:0. 

Die Borussen gaben nicht auf, hatten weiterhin viel Ballbesitz, aber im letzten Drittel konnten sie sich praktisch nie durchsetzen und das Tor der Citizens nie in Gefahr bringen. Diese harmlosen Angriffe konnten die Engländer immer wieder abfangen und den Ball schnell in die Dortmunder Hälfte tragen. So stand es viel zu schnell 3:0 für die jungen Briten.  

In der zweiten Halbzeit stellte das Trainerteam Kirk und Engin um und die jungen Borussen behielten weiterhin viel Ballbesitz. Aber leider änderte sich auch nichts im letzten Angriffsdrittel, nur selten kamen die Borussen etwas gefährlicher vor das Tor. Am Ende waren es erneut die Engländer, die mit einem langen Ball in die Spitze die BVB-Abwehr überrumpelten und dem Keeper keine Chance ließen - zu schnell war der britische Mittelfeldspieler. Am Ende war das Dortmunder Ballbesitzspiel recht ordentlich, aber die letzten Bälle in die Spitze viel zu harmlos und in der Abwehr machten die Jungs zu viele, einfache Fehler. So gewann City hochverdient und deutlicher als es nötig gewesen wäre.