Mit einem in der zweiten Halbzeit locker und sehenswert herausgespielten 6:1-Sieg im Viertelfinale des Westfalenpokals bei Arminia Bielefeld stimmte sich unsere U17 auf das nächste Bundesliga-Top-Spiel am Samstag (11 Uhr) bei Bayer Leverkusen ein.

Obwohl sich einige Leistungsträger schonen durften, geriet der BVB in Ostwestfalen nie in Gefahr. Zwar ging die Arminia in der 18. Minute durch Tolga Dogan 1:0 in Führung, doch die Jungs von Sebastian Geppert hatten den Gegner sicher im Griff. Arian Berisha glich noch vor der Pause aus, und nach den Wechsel ließen die Borussen richtig die Post abgehen. Florian Wendt, Alaa Bakir und Immanuel Pherai drückten die Überlegenheit mit drei Treffern bis zur 60. Minute auch zahlenmäßig aus. Bakir und Pherai (80.) setzten im Finale noch zwei weitere Ausrufezeichen.

„Wir haben im zweiten Durchgang deutlich zugelegt und hatten auch eine klar bessere Pass-Quote“, resümierte Geppert. Daneben gab es noch einen kleinen Grund zum Feiern, denn Samuel Örs bestritt nach langer Verletzungspause sein erstes Pflichtspiel im gelben Trikot – und das an ehemaliger Wirkungsstätte. Dagegen sorgen sich die Borussen wieder um den gerade erst genesenen Reda Khadra, der nach einem Sturz auf die Schulter bereits nach 14 Minuten ausscheiden und durch Mert Göckan ersetzt werden musste.

Im Westfalenpokal geht es voraussichtlich weiter am Mittwoch, 25. April. Gastgeber des BVB im Halbfinale ist dann der FC Schalke 04, der sich im Lokalderby beim SSV Buer mit 3:0 durchgesetzt hatte.

BVB: Amissah – Fleer, Thaqi, Lübke, Berisha – Ferjani, Kahraman (54. Moukoko) – Khadra (14. Göckan), Pherai, Wendt (60. Örs) – Pakia (58. Bakir)

Vor Top-Spiel in Leverkusen

Samstag geht es in der Bundesliga weiter bei „Verfolger“ Bayer Leverkusen. „Ein Sieg wäre ein großer Schritt in Richtung Westmeisterschaft“, beschreibt Sebastian Geppert die Bedeutung dieser Partie. Dann würden sich seine Jungs um sieben Punkte gegenüber Leverkusen absetzen. Der BVB, der am kommenden Mittwoch in Bochum das erste von drei Nachholspielen bestreitet, muss auf Mittelfeld-Regisseur Immanuel Pherai verzichten, der nach seiner Ampelkarte im Derby gegen Schalke gesperrt ist.

(wiwi)