Der erste Arbeitstag begann mit einer Hiobsbotschaft: Tobias Raschl hat sich beim individuellen Training in der Winterpause schwer verletzt. Es besteht der Verdacht auf Innenband- und Kreuzbandriss. Damit wäre für den talentierten Mittelfeldspieler die Saison bereits beendet.

„Sehr bedauerlich für den Jungen und für die Mannschaft, zumal Tobias bereits in der Hinrunde wegen eines Bänderrisses im Sprunggelenk wochenlang ausgefallen ist“, kommentierte Trainer Benjamin Hoffmann diesen Rückschlag. Raschls zuletzt angeschlagene Kollegen wie Robin Kehr und David Kopacz dagegen werden in den nächsten Tagen in die Vorbereitung auf die Frühjahrsrunde einsteigen können. Das erste Bundesligaspiel findet am Sonntag, 4. Februar, im NLZ Brackel gegen Arminia Bielefeld statt.

Bis dahin liegt vor dem U19-Kader ein strammes Programm. „Wir wollen den zuletzt erkennbaren Trend fortsetzen und das Niveau auch im Training hochhalten“, sagt Hoffmann, der die Jungs zum üblichen Leistungstest in die Körnig-Halle begleitet hatte und angetan war von ihrer körperlichen Verfassung: „Das sah alles positiv aus. Ich bin guter Dinge, dass dieser Eindruck von den am Mittwoch vorliegenden Ergebnissen bestätigt wird.“

Test gegen Brünninghausen

Nach drei eminent wichtigen Siegen zum Abschluss des Jahres 2017 gegen Bochum, Paderborn und Leverkusen hat sich der amtierende Deutsche Meister im Kreis der Titel-Aspiranten zurückgemeldet. Bis zum Meisterschafts-Wiederbeginn bestreitet die Mannschaft interessante und spannende Testspiele: Zum Auftakt trifft der BVB in Lemgo auf den Deutschen Pokalsieger Eintracht Braunschweig (13. Januar), es folgen Vergleiche mit den Senioren des Oberligisten FC Brünninghausen (16. Januar), sowie den U19-Teams vom FC St. Pauli (20. Januar), Bröndby IF (25. Januar) und 1899 Hoffenheim (27. Januar). Den Spielern, die bisher weniger im Blickpunkt standen, wie Julius Schell, Florian Rausch oder Marius von Ciesewski, eröffnet sich in diesen Partien die Möglichkeit, sich für Bundesliga-Einsätze zu empfehlen.

Wilfried Wittke