Im norditalienischen Comacchio spielte Borussias U10 groß auf und verpasste am Ende den Turniersieg gegen die starken Portugiesen von Sporting.

Beim stark besetzten "Berba Cup" in Commachio an der italienischen Adriaküste spielte der BVB-Nachwuchs teilweise groß und zog verdient ins Finale ein. Gespiel wurde über eine volle Platzhälfte im Modus "Sieben gegen Sieben" und zweimal 20 Minuten.

Im ersten Spiel der Vorrunde wurde Udinese Calcio mit 2:0 bezwungen, auch der FC Bologna hatte im zweiten Spiel glatt das Nachsehen und wurde mit 7:2 bezwungen. Im letzten Spiel der Vorrunde schlugen die Jungs von Trainer Giovanni Loto auch den AC Perugia Calcio ebenfalls ohne Probleme mit 6:0.

Die Zwischenrunde hatte es dann in sich: hier hießen die Gegner AC Torino, Inter Mailand und FC Empoli. Nur der Erstplatzierte kann sich für das Finale qualifizieren.

Das erste Spiel der Zwischenrunde ging sehr unglücklich mit 1:0 gegen den AC Turin verloren. Die Dortmunder Jungs wollten aber unbedingt ins Final und so musste ein Sieg gegen Empoli her. Doch das Team aus der Toskana ging mit 1:0 in Führung und hielt diesen Vorsprung bis zur letzten Minute. Die jungen Borussen glauten aber weiter an sich und erzielten in der letzten Minute den Ausgleichstreffer. Doch das reichte nicht, um im letzten Spiel noch um den Gruppensieg zu kämpfen. Und so erzielten die kämpferischen Borussen nur zehn Sekunden nach dem Ausgleich doch noch den Siegtreffer - mit dem Schlusspfiff!

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letzten Spiel gegen Inter Mailand musste der BVB mit zwei Toren Unterschied gewinnen, um noch ins ins Finale einziehen zu können. Die jungen Borussen legten alles in die Waagschale und gewannen nach einem Kraftakt hoch verdient mit 3:0. Trotz des unglücklichen Starts in die Zwischenrunde hatte der BVB es tatsächlich geschafft, das Finale gegen Sporting Lissabon wartete.

Im Finale ging Sporting recht früh mit 1:0 in Führung. Den Borussen war der Kraftakt gegen Inter jetzt deutlich anzumerken und so kassierten das Team schnell weitere Treffer. Auch wenn die Dortmunder Jungs selbst einige gute Möglichkeiten hatten, um zu verkürzen, fehlte einfach die Kraft und dadurch die Konzentration. Sporting nutzte seinerseits die Möglichkeite zum kontern eiskalt aus und erhöhrte im Verlauf des Spiels sogar auf 5:0. Die Borussen hatten nun nichts mehr entgegen zu setzen, waren einfach "platt" und so blieb es bei der recht deutlichen 0:5-Niederlage.

BVB: Paul Hannig, Arvit Nickel, Leon Besancon, Nail Kalan, Leonard Thees, Maik Esse, Jastin Szulc, Husef Pakia, Lasse Hagens, Veysel Jendo, Henry Neuhardt, Tim Radtke, Dennis Byczkowski, Mustafa Zakiroui