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U12

Trainer

Andreas Bona

Manchmal muss einem der Zufall auf die Sprünge helfen. Oder das Glück, gerade an der richtigen Stelle zu sein. Wie Andreas Bona, der die U17 des VfB Waltrop trainierte, als Matthias Röben, der Pädagogische Leiter des BVB-Nachwuchs-Leistungszentrums, seinen Sohn bei den Waltroper B-Junioren angemeldet hatte. Man lernte sich kennen – und Röben war beeindruckt von Bonas akribischer Herangehensweise in Trainingsgestaltung und Spielvorbereitung. Deshalb bot er ihm eine Hospitation bei Borussias damals von Christian Flüthmann betreuten U16 an. Bona brauchte nicht lange zu überlegen. „Ich wollte Teil des Nachwuchs-Leistungszentrums werden“, gesteht er. In der Saison 2018/19 betreut Andreas Bona Borussias U12.

Er hat sich schon in jungen Jahren mit der Trainingslehre beschäftigt. Als U19-Spieler bei der SpVg. Erkenschwick coachte er die U12 des Klubs, er erwarb die C-Lizenz – und stand endgültig auf der „anderen Seite“, als er später beim TuS Haltern wegen eines Meniskus- und Knorpelschadens im Knie frühzeitig Abschied vom aktiven Fußball nehmen musste. Der Weg führte ihn zum VfB Waltrop, einem Verein, der sich seit vielen Jahren mit großem Erfolg im Nachwuchsbereich engagiert.

Beim VfB gab es auch die erste Berührung mit dem BVB. Die U17 traf in einem Spiel um den Westfalenpokal auf Borussias B-Junioren – und sie machte den Jungs von Hannes Wolf, die später Deutscher Meister werden sollten, das Leben wahnsinnig schwer. „Wir haben über 50 Minuten lang eine 1:0-Führung verteidigt, am Ende kassierten wir eine ehrenvolle Niederlage“, erinnert sich Bona.

Seit der Saison 2015/16 ist der A-Lizenzinhaber hauptamtlich in Borussias Nachwuchs-Leistungszentrum tätig. Und hat als Co-Trainer in fast allen Jahrgangs-Mannschaften von der U9 bis zur U16 Erfahrungen sammeln können. „Es war eine wilde Reise. Ich weiß, was verlangt wird und in welche Leistungsbereiche die Jungs bis in die U16 geführt werden müssen“, versichert Andreas Bona, der neben seiner Tätigkeit beim BVB auch noch sein Lehramtsstudium an der Ruhr-Uni in Bochum fortsetzt. 

Schwerpunkt seiner Arbeit ist die individuelle fußballerische Ausbildung. Der Ball steht im Mittelpunkt jeder Spielform. Dazu müssen die 12-Jährigen lernen, „eigenständige Entscheidungen auf dem Platz zu treffen“ (Bona). Ihr Entwicklungsstand kommt in den schon anspruchsvollen Spielen der West-Regionalliga auf den Prüfstand. „Wenn sie gut ausgebildet sind, stellen sich Ergebnisse von ganz allein ein“, sagt Bona. Sie werden von Woche zu Woche besser.

Bei Andreas Bona befinden sich die Jungs in guten Händen.

(wiwi)

Co-Trainer: Matthias Schwesig - Torwarttrainer: Sebastian Wagner (U9 - U13) - Betreuer: Frederik Neve

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