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U15

Trainer

Marco Lehmann

Ein Job im Nachwuchs-Leistungszentrum des BVB war eigentlich nicht Bestandteil seiner Lebensplanung. „Ich bin ein Quereinsteiger, kein typischer NLZ-Trainer“, lächelt Marco Lehmann. Aber einer, der dankbar ist für eine „glückliche Fügung, weil ich mein Hobby zum Beruf machen durfte“. Und das bei einem Verein, für den er schon als Kind geschwärmt hat.

Wie sich die Dinge doch manchmal entwickeln… Marco Lehmann ist zu Hause mit der „Leidenschaft für den Fußball“ aufgewachsen. Mit sechs Jahren kickte er für den SV Brackel 06, seinen Vorort-Verein, später, bei den Senioren, noch für die Sportfreunde Sölderholz und den TuS Körne. Irgendwann machte ihm das von vielen Laufeinheiten geprägte Training keinen Spaß mehr. „Das kann nicht Sinn der Sache sein. Ich wollte mal etwas anderes ausprobieren und ein besserer Trainer sein“, sagte er – und begann, bei der F-Jugend des SV Brackel eigene Ideen umzusetzen. Es ging hoch bis zur A-Jugend, dann folgte eine Trainerstation bei den Senioren von TuRa Asseln – und der Wunsch, Trainerscheine zu erwerben, „weil ich an meine Grenzen gestoßen bin.“.

Alles aus Spaß an der Freude. Denn Marco arbeitete überaus erfolgreich bei der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin, später auch noch als Unternehmensberater. Aber der Fußball ließ ihn nicht los. Er lernte den damaligen Verbandstrainer Helmut Horsch kennen, leitete in Dortmund das Stützpunkttraining und übernahm die Kreisauswahl U11. Dann kam die „glückliche Fügung“, eine lose Anfrage von Borussia Dortmund. „Und plötzlich“, erinnert sich Marco Lehmann, „saß ich im Büro von Michael Zorc, mir gegenüber Lars Ricken und Edwin Boekamp. Ich war sofort Feuer und Flamme.“

Von der Kreisauswahl U 11 ins NLZ nach Brackel

Weil Massimo Mariotti damals (2013) bei den Profis ein neues Betätigungsfeld als Übersetzer und Betreuer fand, war die Position des U13-Trainers beim BVB frei geworden. „Im Stützpunkt und in der Kreisauswahl hatte ich Spieler mit hohem Niveau, aber das hier war noch eine ganz andere Qualität“, beschreibt er seine ersten Eindrücke. Es kam, wie es kommen musste: Borussia ließ ihn nicht mehr los. Im Jahr 2017 entschied sich Marco Lehmann, die angebotene Stelle als hauptamtlicher Trainer im Nachwuchs-Leistungszentrum anzunehmen.

„Ich empfinde es als Privileg, mit fußballerisch hochbegabten Jungs arbeiten und sie entwickeln zu dürfen“, versichert er. Gemeinsam mit Karsten Gorges und Peter Wazinski besetzt er den Aufbaubereich 2, die Betreuung der Jungs von der U14 bis zur UI17. „Wir haben ein unfassbar hohes Trainingsniveau und legen die Latte jeden Tag ein Stück höher“, sagt er. Ziel ist es, die Talente für den Leistungsbereich auszubilden, der mit dem Übergang in die U17 beginnt.

Auf dem langen Weg dahin sieht er die Jungs im Vorteil, „die mit Freude trainieren und lernen, mit Rückschlägen umzugehen. Ich glaube, dass Mentalität das Entscheidende ist.“ Lehmann konkretisiert: „Der eine gibt dem Trainer die Schuld und lässt sich hängen, der andere reagiert mit noch größerem Trainingseinsatz, gibt Gas und will dem Trainer zeigen, dass er ins Team gehört.“ Diese Willensstärke wird er auch von seiner U15 einfordern, einer Gruppe von hoffnungsvollen Talenten, denen er eine gute Zukunft prophezeit.

Marco Lehmann hat sich voll auf den BVB und das Nachwuchs-Leistungszentrum eingelassen. Dass sie sich 2013 gefunden haben, war ein Glücksfall. Für beide Seiten.

(wiwi)

Co-Trainer: Cetin Güner und Jannik Pleschke - Betreuer: Gordon Schulze

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