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U15

Trainer

Peter Wazinski

Wenn er morgens in den Spiegel schaut, huscht ein Lächeln über sein Gesicht. Dann pflegt Peter Wazinski zu sich selbst zu sagen: „Was willst Du mehr, Dir geht es doch richtig gut.“ Denn der Mann lebt seinen Traum. Seit nunmehr 27 Jahren. 1992 trat Peter Wazinski in den Dienst von Borussia Dortmund. Damals wie heute voller Begeisterung und Engagement. „Dieser Job“, versichert er, „macht mir unendlich viel Spaß.“

Immer noch. Obwohl sich nicht nur die Zeiten geändert haben. Auch die Rahmenbedingungen und das Umfeld der Kids und Jugendlichen. „Was Borussia Dortmund heute den Talenten bietet, ist schon Luxus“, bemerkt der 50-Jährige. Vorbildlich gepflegte Trainings- und Spielplätze, Betreuung und Unterstützung in allen Lebenslagen, eine perfekte Rundum-Versorgung.

Das war mal ganz anders. „Wir mussten zum Training kreuz und quer durch die Stadt fahren“, erinnert er an seine Anfänge. Mal ging es in den Hoeschpark, mal auf den Mendeplatz im Fredenbaum, mal schlicht und ergreifend auf einen freien Sportplatz mit roter Asche. Borussias Nachwuchs irrte heimatlos durch die Stadt. Es gab kein eigenes Trainingsgelände, kein Funktionsgebäude, erst recht kein Jugendhotel.

Geschadet hat es den Jungs offenbar nicht. Denn der BVB wurde fünf Mal in Folge Deutscher A-Junioren Meister (1994 bis 1998) und triumphierte zwei Mal bei den B-Junioren (1993, 1998). Wo sich in diesen Tagen eine ganze Armada um das Wohl und Wehe der Fußball-Talente kümmert, war der Kreis der Verantwortlichen und Trainer in den 90-er Jahre deutlich überschaubarer. „Michael Skibbe war Jugendkoordinator, Eddy Boekamp trainierte die A- und Peter Wongrowitz die B-Jugend“, berichtet Peter Wazinksi.  Heute sind rund 20 Hauptamtliche im BVB-Nachwuchs-Leistungszentrum beschäftigt.

Wazinski übernahm 1992 die C-Jugend. Dann begann ein munteres Wechselspiel, in Funktionen und Positionen. Er betreute die U14, U15 und U17, mit der er übrigens drei Mal das Finale um die Deutsche Meisterschaft verloren hat, arbeitete als Scout auch für die Profis, übernahm zwischenzeitlich das Amt des Sportlichen Leiters in der Nachwuchsabteilung und konzentriert sich, seitdem Lars Ricken als Nachwuchskoordinator fungiert, vornehmlich auf seine Aufgaben als Trainer. Viele der von ihm geförderten Talente haben den Weg in den Profi-Bereich geschafft, u. a. Mario Götze, Nuri Sahin, Marc-Andre´ Kruska oder Daniel Ginczek.

 „Einiges ist anders geworden, nicht aber Charakter und Einstellung der Jungs. Die wollen alle Fußballspielen und sind mit ganzen Herzen bei der Sache. Man muss sie nur richtig anfassen“, sieht Peter Wazinski keinen Unterschied zu früheren Generationen. Er stellt allerdings auch fest, „dass heute viel mehr auf sie einprasselt.“ 

In dieser Saison hat Wazinski die U15 unter seinen Fittichen. „Ein guter Jahrgang“, urteilt der erfahrene Fußball-Pädagoge, der das Team seit einem Jahr und noch bis zur U16 begleiten wird. Er bereitet die Jungs auf den Leistungs-Fußball vor, lehrt sie Technik und Taktik. Und sorgt dafür, dass bei aller Ernsthaftigkeit der Spaßfaktor nicht zu kurz kommt. Denn Peter Wazinski geht zum Lachen nicht in den Keller. Das sollen auch seine Zöglinge nicht.

Co-Trainer: Tim Seidel - Torwarttrainer: Alexander Kuschmann

Trainerteam