Sie hatten in den Monaten der Pandemie viel investieren müssen, Engagement, Geduld und Zeit. Corona-Regeln stellten sie vor bis dahin unbekannte Herausforderungen und Aufgaben, die Zauberworte hießen Kreativität, Selbstorganisation und Flexibilität.

Auch im BVB-Nachwuchs-Leistungszentrum lag wochenlang der Trainings- und Spielbetrieb still. Aber die Mitarbeiter*innen fanden mit Unterstützung der Eltern stets neue Problemlösungen, um den Jungs zur Seite zu stehen, sie zu unterstützen und ihnen zu helfen.

„Es war uns ein Bedürfnis, Danke zu sagen. Danke dafür, dass wir in allen Situationen auf die Eltern bauen konnten und auf sie Verlass war. Auch als wir den Fahrdienst einstellen und sie ihre Kids zum Training chauffieren mussten“, betont Matthias Röben, der Pädagogische Leiter des NLZ. Jetzt, wo der Trainings- und Spielbetrieb fast wieder normal läuft, hat sich diese Gelegenheit ergeben.

Der BVB organisierte für die Eltern der U9- bis U16-Spieler zwei „Familien-Nachmittage“ mit einem bunten, zum Teil von den jungen Spielern selbst gestalteten Programm mit u. a. Live-Music und Breakdance-Vorführungen. Zu einem der Höhepunkte geriet die Tombola, die bestückt war mit BVB-Utensilien und deren Überschuss der Obdachloseninitiative „Gast-Haus statt Bank“ gespendet wurde. „Ich habe in viele glückliche Gesichter geschaut“, freute sich Matthias Röben über die ausschließlich positive Resonanz der gemeinsamen Stunden.

Auf dem Nachhauseweg hörte man häufig die Worte: „Eine tolle Veranstaltung. Bis zum nächsten Mal, wir freuen uns drauf.“