Das verspricht eine spannende Saison zu werden: Der 1. FC Köln (22 Punkte), der BVB (21) und Leverkusen (20) liefern sich in der Bundesliga West ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Und dahinter wartet der VfL Bochum (18) auf Ausrutscher des Trios. Den will die U17 im Heimspiel gegen den FV Hennef (Sonntag, 11 Uhr) natürlich vermeiden.

Als einziges Team ist die Mannschaft von Sebastian Geppert nach acht Runden noch unbesiegt, und sie hat ihre Top-Spiele bereits absolviert. Deshalb sieht sie der Trainer auf dem Weg in die Endrunde zur Deutschen Meisterschaft auch im Plan. Zumal sie bisher nur sporadisch ihr Leistungsvermögen abgerufen hat und noch über reichlich „Luft nach oben“ verfügt.

Mit Beginn der Länderspielpause haben die Jungs gemeinsam mit dem Trainer-Team die beiden letzten Partien gegen den 1. FC Köln (1:1) und bei Borussia Mönchengladbach (2:2) aufgearbeitet. „Wir müssen unser Positionsspiel verbessern und gezielt daran arbeiten, unsere deutliche Ballbesitz-Überlegenheit in Torchancen umzusetzen“, fordert Geppert in der Offensive mehr Zielstrebigkeit und Effektivität. Das Team hat in den vergangenen zwei Wochen konzentriert wie engagiert trainiert – und dazu in fast kompletter Besetzung. Einzig Ware Pakia war bei der U17-Nationalmannschaft gegen Dänemark (1:1, 2:1) im Einsatz und ist von den DFB-Trainern gut beurteilt worden. Klar, dass er auch Sonntag gegen Hennef in der Anfangsformation stehen wird.

Nick Selutin: Kreuzbandverletzung

Der Aufsteiger aus Hennef ist stark in die Saison gestartet, u. a. landete er mit dem 1:1 beim VfL Bochum einen Achtungserfolg. Auch das 1:1 in Düsseldorf feierte er als Punktgewinn, zuletzt landete der FV Hennef mit dem 1:0 gegen Münster seinen zweiten Sieg. Deshalb fordert Geppert: „Wir müssen Sonntag hellwach sein, um keine böse Überraschung zu erleben. Aber ich bin guter Dinge." 

Personell deuten sich kaum Veränderungen an. Lloyd Kuffour fällt mit Kreuzbandriss noch lange aus, eine Kreuzbandverletzung hat sich auch Nick Selutin zugezogen, und Mert Akbulut wurde in die U17-Nationalmannschaft der Türkei berufen. Dafür dürfte Marco Cardornini nach langer Verletzungspause in den Kader zurückkehren. Er hat die letzten Trainingseinheiten ohne Probleme absolviert.

(wiwi)