Ein guter Test, ein tolles Fußballspiel und ein Moukoko-Festival: Das Duell der U17 mit der TSG Hoffenheim auf dem Kunstrasenplatz im NLZ Brackel hat den Zuschauern richtig Spaß gemacht. Der BVB gewann 5:3 gegen den Tabellendritten der Bundesliga Süd – und alle fünf Tore gingen auf das Konto von Youssoufa Moukoko.

Dabei stürmte der 14-Jährige nur 60 Minuten. Weil es eben ein Test war, ersetzte ihn Trainer Sebastian Geppert nach einer Stunde durch Nick Selutin. Moukoko hatte an diesem nasskalten Samstagvormittag richtig Lust auf Fußball und aufs Toreschießen. Damit begann er in der 2. Minute. Dann ging es Schlag auf Schlag: Hoffenheimer Ausgleich in der 5. Minute (Maximilian Beier), 60 Sekunden später die erneute BVB-Führung und nach 37 Minuten das verdiente 2:2 der Gäste (abermals Maximilian Beier).

Das muntere, abwechslungsreiche und von beiden Seiten offensiv geführte Spiel erfuhr nach dem Wechsel seine Fortsetzung: Moukoko traf zum 3:2, Hoffenheim konterte mit dem 3:3 (Kerim Calhanoglu), auf Moukokos Doppelschlag zum 4:3 und 5:3 wussten die Gäste indes keine Antwort mehr.

Pakia behutsam aufbauen

„Hoffenheim hat uns vor große Herausforderungen gestellt“, lobte Sebastian Geppert den spielstarken Gegner, der Borussias Abwehrbereich ständig vor Probleme stellte. Deshalb monierte der BVB-Trainer: „Wir müssen defensiv kompakter stehen. Aber solange wir ein Tor mehr schießen als der Gegner, ist das ja okay.“ Allerdings hatte Geppert in der Defensive experimentiert und auf den Ausfall von Tim Böhmer (Erkältung) mit einer Umstellung auf Dreierkette reagiert (Akbulut, Thaqi, Amedick).

Ware Pakia bestritt das erste Spiel nach seiner Verletzungspause. „Wir müssen ihn behutsam aufbauen“, kommentierte Geppert den Auftritt. Aber noch bleiben 14 Tage Zeit bis zum ersten Bundesligaspiel beim FC Schalke 04. Nächsten Samstag trifft der BVB auf Dynamo Dresden (Anstoß 11 Uhr NLZ Brackel). Dann fehlen Rilind Hetemi und Dennis Lütke-Frie, die Montag mit der DFB-Auswahl zum Algarve-Cup nach Portugal fliegen.

Der BVB spielte mit Klußmann – Akbulut (60. Aras), Thaqi, Amedick – Knauff (45. Touray), Bafounta, Meier – Pakia (41. Fehler), Hetemi (60. Minewitsch), Lüke-Frie (60. Özden)  - Moukoko (60. Selutin).

(wiwi)