Der Dreikampf an der Spitze geht in die entscheidende Phase. Da ist jeder Patzer verboten. Auch für die noch unbesiegte U17 des BVB, die am Sonntag (11 Uhr NLZ Brackel) die SG Unterrath empfängt.

Leverkusen (44 Punkte) hat am vergangenen Wochenende gepatzt (0:0 gegen Düsseldorf), der 1. FC Köln (47) aber gibt sich keine Blöße, und die Schwarzgelben (49 Punkte) haben sich auf hohem Niveau stabilisiert. Die finalen Bundesliga-Spieltage versprechen Spannung pur. Nach der dreiwöchigen Pause steht am Samstag, 30. März, das Top-Spiel zwischen dem 1. FC Köln und Borussia Dortmund auf dem Plan. Aber zunächst einmal gilt es für die Jungs von Sebastian Geppert, Sonntag eine Pflichtaufgabe zu lösen.

Unterrath, da war doch was? Richtig. In der Saison 2017/18 entführte der damalige Aufsteiger sensationell zwei Punkte aus Brackel (2:2). „Das sollte ein Warnschuss sein“, betont Geppert, der die ambitionierten Düsseldorfer Vorstädter keineswegs auf die leichte Schulter nimmt: „An einem guten Tag können die jeden ärgern.“ Auch in der Hinrunde taten sich die Borussen äußerst schwer. Den 3:0-Sieg brachten sie erst in der Schlussphase unter Dach und Fach.

Bafounta wird nächste Woche operiert

Personell wird sich beim BVB gegenüber dem 2:0-Derbysieg in Bochum wenig ändern. Ware Pakia ist noch keine Option, und Kamal Bafounta muss sich in der nächsten Woche wegen eines Meniskusschadens einer Knie-OP unterziehen. „Wir hoffen, dass er noch das eine oder andere Spiel für die U17 bestreiten kann“, sagt Geppert. Nach dem Eingriff wird man weitersehen. Dagegen gehört Lloyd Kuffour nach seinem Kurz-Comeback in Bochum wieder zum Kader. Geppert stellt ihm eine längere Einsatzzeit in Aussicht.

„Dieses Spiel wird im Kopf entschieden“, mutmaßt Sebastian Geppert. In der Trainingswoche hat er sein Team genau darauf vorbereitet. Damit es gegen Unterrath keine ähnliche Überraschung gibt wie im vergangenen Jahr.

(wiwi)