Mit einem Gastspiel bei Preußen Espelkamp startet die U17 in den Westfalenpokal (Anstoß: Samstag, 11 Uhr). Der rührige Verein aus dem Kreis Minden-Lübbecke freut sich auf den prominenten Gegner. „Nicht jeder Fußballer kann behaupten, in einem Pflichtspiel gegen den BVB gespielt zu haben“, bereitet Trainer Eike Wilmsmeyer seine Jungs auf das „Spiel ihres Lebens“ vor.

Das weiß auch Sebastian Geppert, der seinen Fußball-Lehrer-Lehrgang in Hennef beendet hat und in der nächsten Woche in einer Feierstunde in Köln Prüfungsergebnisse und Lizenz erhalten wird. „Es ist unser Anspruch, jedes Spiel zu gewinnen, und ich erwarte von den Jungs, dass sie diese Partie mit der nötigen Ernsthaftigkeit angehen“, sagt er vor dem Duell des amtierenden Deutschen Meisters beim Bezirksligisten, der sich mit einem 4:1-Sieg gegen Westfalia Soest für diese Runde qualifiziert hat.

Nächste Operation bei Bafounta

Bei allem Respekt vor den Preußen wird Geppert seinen „Vielspielern“ auch mit Blick auf das Bundesliga-Top-Duell am Samstag, 31. März, beim 1. FC Köln eine schöpferische Pause gönnen. Dazu fehlen Lion Semic, der für die deutsche U16-Nationalmannschaft in zwei Länderspielen gegen Italien (Samstag/Montag) im Einsatz ist, und Kamal Bafounta. Der Franzose wird noch einmal am Meniskus operiert und fällt für den Rest der Saison aus.

Ware Pakia soll nach langer Verletzungspause vor großer Zuschauerkulisse in Espelkamp sein Comeback feiern. Auch Lloyd Kuffour und Mert Akbulut winken längere Spielzeiten.

(wiwi)