Zur Krönung einer richtig guten Hinrunde fehlt noch ein Sieg am Samstag (11 Uhr) bei Fortuna Düsseldorf. Dann würde sich der BVB als „Herbstmeister“ in die 14-tägige Länderspielpause verabschieden. „Das ist unser Ziel, wir fahren mit großem Selbstvertrauen und voller Vorfreude dahin“, versichert Trainer Sebastian Geppert.

In dieser Woche hat er die Zügel noch einmal kräftig angezogen. Denn die Mannschaft hatte zuletzt trotz der Siege in Leverkusen (2:1) und gegen Alemannia Aachen (3:2) fußballerisch nicht überzeugt. Kämpferisch war ihr gar nichts vorzuwerfen, gegen Aachen drehte sie trotz zweimaligen Rückstands das Spiel. Aber es fehlte der Kombinationsfluss, vieles blieb Stückwerk. „Wir haben daran gearbeitet und wollen bis zum Jahresende noch, ein, zwei Schritte weiterkommen,“ sagt Geppert. Bis zur Winterpause spielt der BVB noch gegen Wuppertal, Münster, Schalke und Lippstadt.

Das letzte Spiel ohne Bradley Fink

Dass die Abwehr auch gegen Aachen zwei Gegentore kassierte, hat ihm nicht gefallen. „Wir haben ein wenig sorglos gespielt. Die Mannschaft befindet sich aber weiterhin in der Entwicklung, und solche kleinen Dellen gehören zum Reifeprozess. Bisher hat sie eine tolle Saison gespielt“, betont der Fußball-Lehrer, der in Düsseldorf („Ein unangenehmer Gegner“) zum letzten Male auf den gesperrten Bradley Fink verzichten muss. Ken Mata hat nach seiner Verletzungspause wieder das Training aufgenommen, ist für die Anfangsformation aber noch kein Thema.

Im Anschluss an die Partie fahren Lion Semic und Dennis Lütke-Frie zur Nationalmannschaft. DFB-Trainer Christian Wück nominierte beide für die Spiele gegen Kasachstan, Aserbaidschan und Griechenland im Rahmen der EM-Qualifikation vom 13. bis 19. November in Griechenland.

(wiwi)