Der 5:4-Testspielsieg gegen RW Essen war schnell abgehakt, die Borussen beschäftigten sich mehr mit der schweren Verletzung ihres Abwehrspielers Noah Mrosek, der unglücklich umgeknickt war. „Ich will der Diagnose nicht vorgreifen, aber es ist mindestens ein Bänderriss“, so Trainer Sebastian Geppert.

Mrosek, einer der zuverlässigsten Spieler in der Herbstserie, fällt einige Wochen aus und droht den Bundesliga-Wiederbeginn am 16. Februar gegen den VfL Bochum zu verpassen. „Sehr bitter für uns“, sagte Geppert, der mit dem Auftritt seiner Mannschaft in der ersten Stunde überaus zufrieden sein durfte.

Die Abwesenheit seiner Westfalenauswahlspieler und des Torjägers Bradley Fink nutzte die Teamleitung zu einigen Experimenten. Auch die neu in die Elf gerückten Spieler machten ihre Sache gut. „Alles in allem war es okay“, befand der Trainer.

Der souveräne Tabellenführer der Niederrheinliga ging in der 7. Minute durch Büyükarslan in Führung, die Tekin Gencoglu nur 120 Sekunden später mit dem 1:1-Ausgleichstreffer beantwortete. Bourima (10.), Bamba (38.) und Mallek (39.) brachten den BVB bis zur Pause mit 4:1 in Front, Gencoglu erhöhte in der 55. Minute auf 5:1 – und dann verloren die Schwarzgelben den Faden. Mehmet Kesim verkürzte mit einem Hattrick noch auf 4:5(60., 66., 79. Minute). Dabei blieb es.

BVB:  Kuscha – Semic, Cisse, Collins (41. Lütke-Frie), Mrosek (41. Mbuku) – Kourouma, Walz, Bouraima (41. Mata) – Gencoglu, Mallek, Bamba.

(wiwi)