Den Bundesliga-Start hatten sich die Borussen anders vorgestellt. Das 2:2 in Bielefeld haben Trainer und Mannschaft in dieser Woche aber intensiv aufgearbeitet. „Die Jungs werden auch aus diesem Spiel lernen und es am Samstag besser machen“, versichert Sebastian Geppert. Im ersten Heimspiel der Saison stellt sich dann Bayer Leverkusen im NLZ Brackel vor (Anstoß 11 Uhr).

Vor allem sollten die Dortmunder Jungs mit dem Anpfiff hellwach sein. Keiner fand eine plausible Erklärung für den Tiefschlaf in Bielefeld, für die beiden Gegentreffer nach nicht einmal zwei Minuten. „Das sollte uns nicht noch einmal passieren“, so Geppert. Die Mannschaft hat gegen einen guten Gegner aber Moral gezeigt, sich geschüttelt und immerhin noch einen Punkt gegen die Arminia gerettet.

Viele weitere Ausrutscher kann sie sich allerdings nicht erlauben. Denn die Möglichkeit einer Wiedergutmachung im Rückspiel gibt es nicht wegen der einfachen Meisterschaftsrunde und nur 16 Saisonspielen. So stehen die Schwarzgelben gegen Leverkusen bereits unter Druck, um nicht frühzeitig der Musik hinterherzulaufen.

Weiter ohne Kabar und Wätjen

Gleiches gilt allerdings für den Bayer-Nachwuchs. Leverkusens stets ambitionierte U17 bezog zum Meisterschafts-Auftakt im heimischen Ulrich-Haberland-Stadion eine 0:4-Niederlage gegen Borussia Mönchengladbach. „Wir haben auch in dieser Höhe verdient verloren“, betonte Trainer Jan Hoepner. Auch er ist guter Dinge, dass sein Team aus dieser Schlappe die richtigen Schlüsse zieht.

„Eine gute und intensive Trainingswoche“, bescheinigt Sebastian Geppert seinem Team und sagt mit Blick auf das Duell mit Leverkusen: „Wir wissen um die Stärken von Bayer und werden versuchen, unsere Qualitäten ins Spiel zu bringen. Ich kann mir schon vorstellen, dass es eine spannende Partie wird.“

Der Kader wird sich personell kaum verändern, denn Kjell Wätjen und Almugera Kabar werden auch gegen Leverkusen fehlen.

(wiwi)