Knapp drei Monate ist es her, dass die U17 ihr letztes Spiel bestritten hat (8:0 gegen Alemannia Aachen). An diesem Samstag (22. Januar), Anstoß 11 Uhr, dürfen sich die Jungs von Sebastian Geppert wieder in einem Wettkampf beweisen. Gegner ist die U19 des Niederrheinligisten SG Unterrath.

„Wir sind froh, endlich das Trikot anziehen zu dürfen“, sagt Geppert, der gegen die deutlich älteren Spieler des Niederrheinligisten einen „guten Test“ erwartet. Unterrath war kurzfristig für den eigentlich vorgesehenen Gegner FC Midtjylland eingesprungen, nachdem die Dänen wegen zahlreicher Corona-Infektionen ihre Reise nach Deutschland abgesagt hatten.

Viel Zeit, um sich auf die Frühjahrsrunde der B-Junioren Bundesliga vorzubereiten, bleibt den Schwarzgelben nicht. Am Wochenende 29./30. Januar steht noch ein Doppelspieltag gegen SV Wehen Wiesbaden (29.01., 12 Uhr) und den Karlsruher SC (30.01., 11 Uhr) an, danach bestreitet der BVB das erste Nachholspiel gegen den FC Hennef 05 (Samstag, 5. Februar, 11 Uhr). Nach der folgenden Länderspielpause geht es Schlag auf Schlag weiter mit zwei „Englischen Wochen“: Am 20. Februar (Sonntag) gastiert das Team bei RW Essen, am 23. Februar (Mittwoch) bei Fortuna Köln, es folgen am 26. Februar (Samstag) das Heimspiel gegen den 1. FC Köln, am 2. März (Mittwoch) ein weiteres Nachholspiel beim FC Schalke 04 und am 6. März (Sonntag) die Reise zum Wuppertaler SV.

16 Spieler sind einsatzbereit

Spätestens danach wird man wissen, wohin der Weg der U17 führt. In der wegen zahlreicher Spielausfälle unübersichtlichen Tabelle der Bundesliga belegt sie mit 13 Punkten aus sechs Spielen den sechsten Platz. Tabellenführer ist Borussia Mönchengladbach (27 Punkte/10 Spiele) vor Fortuna Düsseldorf und Schalke 04 (beide 22/8) sowie VfL Bochum (21/9) und Preußen Münster (15/9).

„Wir wollen auf den Punkt fit sein und schnell den Rhythmus finden“, kündigt Sebastian Geppert an. Gegen Unterrath muss er auf die erkrankten Nico Adamczyk und Vincenzo Onofrietti verzichten, dazu fehlen die am Knie verletzten Marlon Ubani und Charles Herrmann. Alle 16 noch zur Verfügung stehenden Spieler sollen Einsatzzeiten erhalten.

(wiwi)