Im Heimspiel gegen Preußen Münster (Sonntag, 11 Uhr, NLZ Brackel) will unsere U17 ihre Erfolgsserie fortsetzen. „Wir müssen von Beginn an Dominanz ausüben und dürfen gar keine Zweifel aufkommen lassen“, beschreibt Trainer Sebastian Geppert die Herangehensweise seines Teams.

Die Gäste werden es dem noch ungeschlagenen Spitzenreiter allerdings nicht leicht machen. Schon im Hinspiel leisteten sie enormen Widerstand und gaben sich erst in der Schlussminute geschlagen, als Kapitän Niclas Knoop den Borussen drei nicht mehr für möglich gehaltene Punkte sicherte. „Da haben die Münsteraner alles herausgehauen, was möglich war. Das sollte uns Warnung genug sein“, erinnert sich Geppert an die hart umkämpfte Partie. Die Preußen belegen derzeit mit 15 Punkten den neunten Tabellenplatz.

Nach der ausgefallenen Partie am vergangenen Sonntag in Aachen hat Geppert die Zügel in den Übungsstunden angezogen. „Wir hatten eine gute Trainingswoche, die Jungs haben diszipliniert und fokussiert gearbeitet“, resümiert er. Jetzt heißt es, schnell in den Spiel-Rhythmus zu kommen. Nach der fast dreimonatigen Winterpause und der erneuten Meisterschafts-Unterbrechung am vergangenen Wochenende wird es nicht einfach sein, zurück in den Wettkampf-Modus zu finden, zumal nach der nächsten Partie in Bielefeld (Samstag, 17. März) wieder eine dreiwöchige Länderspielpause ansteht. Aber mit diesem Problem werden fast alle Teams konfrontiert.

Ohne Fleer, Wendt und Camprobin

Für den BVB heißt es, von Spiel zu Spiel zu denken und die Konzentration hochzuhalten. Schon am Sonntag gegen die Preußen, die mit einer 0:3-Niederlage bei Fortuna Düsseldorf und einem 2:0-Sieg gegen Unterrath in die Frühjahrsrunde gestartet sind. Die personelle Situation hat sich in den letzten 14 Tagen nicht groß verändert. Max Fleer fehlt weiterhin wegen einer Erkrankung, Florian Wendt und Rafael Camprobin laborieren an Fußverletzungen. Reda Khadra steigt nach seinem Schlüsselbeinbruch in der nächsten Wochen ins Training ein und könnte vielleicht schon Ende April wieder eine Option sein.

„Ich bin für Sonntag guter Dinge,“ strahlt Geppert Optimismus aus. Die tabellarische Ausgangsposition hat sich für den BVB übrigens durch Schalkes überraschende 0:2-Heimniederlage gegen Borussia Mönchengladbach weiter verbessert. Die aktuell „schiefe“ Rangliste führt der BVB mit 44 Punkten aus 16 Spielen vor Bayer Leverkusen (39/16), Schalke 04 (37/17) und Mönchengladbach 35/17) an.

(wiwi)