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U17

Trainer

Sebastian Geppert

Ein gutes halbes Jahr hatte Sebastian Geppert in der Saison 20/21 seinem Co-Trainer Eren Yilmaz die Trainingsleitung der U17 überlassen. Aus gutem Grund. Denn es war ausdrücklicher Wunsch des zum Cheftrainer der Profis aufgestiegenen Edin Terzic, mit dem Fußball-Lehrer aus dem Nachwuchs-Leistungszentrum zusammenzuarbeiten. Wie jeder weiß, endete dieser „Ausflug in eine andere Fußball-Welt“ (Geppert) erfolgreich.

Mit Beginn dieser Saison ist er zu den Wurzeln, also zur U17, zurückgekehrt. Denn beim BVB weiß jeder Sebastian Gepperts Qualitäten zu schätzen. Er versteht es, Talente auszubilden, sie zu fordern und zu fördern, aber gleichzeitig auch erfolgreiche Mannschaften zu entwickeln. Sein Meisterstück hat er 2018 abgeliefert, als Borussia beim FC Bayern München das hochklassige Finale um die Deutsche B-Junioren-Meisterschaft mit 3:2 gewann. Den zweiten großen Titel hätte er gern ein Jahr später nachgeliefert. Doch Borussias U17, die ungeschlagen durch die Bundesliga West marschiert und nach zwei Siegen gegen den VfL Wolfsburg im Heim-Finale als klarer Favorit gehandelt worden war, verlor das Endspiel gegen den 1. FC Köln mit 2:3. Zum Team des Vizemeisters gehörten u. a. auch die zu den Profis aufgestiegenen Youssoufa Moukoko und Ansgar Knauff.

Geppert übernahm im September 2016 als Nachfolger von Benjamin Hoffmann hauptverantwortlich die U17 – und startete mit seinem Team gleich durch. Als Zweiter der Bundesliga West qualifizierte sich Borussia für die Endrunde um die Deutsche Meisterschaft. Die Schwarzgelben scheiterten im Halbfinale unglücklich an Werder Bremen.  Ein Jahr später erklomm die neu formierte Mannschaft in München den Fußball-Gipfel. Borussias U17 hatte dazu in 18 Monaten (von April 2018 bis Dezember 2019) kein Bundesliga-Spiel verloren.

„Ich genieße das große Privileg, mein Hobby zum Beruf gemacht zu haben – und das bei dem Verein, für den schon immer mein Herz schlägt“, sagt er. Geboren und aufgewachsen ist Geppert in Wanne-Eickel. Als Jugendlicher spielte er bei Borussia, dann wechselte er zur SG Wattenscheid 09. Der Traum von einer Profi-Karriere war nach einer schweren Knieverletzung beendet, er spielte nur noch hobbymäßig und konzentrierte sich auf das Studium der Sportwissenschaften mit Schwerpunkt Diagnostik und Training an der Ruhr-Universität Bochum.  Bei dieser Gelegenheit lernte er auch Edin Terzic kennen. Im Juli 2013 komplettierte Geppert den Trainerstab beim BVB, als Co-Trainer der U16 sowie als Talente-Scout und Analyst für die Profis. Bis Benjamin Hoffmann als Nachfolger von Hannes Wolf zur U19 wechselte und Geppert die Chance erhielt, seine Fähigkeiten als Cheftrainer bei der U17 einzubringen.

„Ich versuche den Jungs zu vermitteln, dass sie hier eine Riesen-Chance haben, ihren Traum vom Profi-Fußball zu realisieren. Der Leistungsgedanke steht in der U17 im Vordergrund, weil wir hier im Übergang zum Profibereich arbeiten. Meine Mannschaft soll Qualität, Selbstvertrauen und den Mut haben, ihr Spiel durchzusetzen“, beschreibt er seine Philosophie.

Die von ihm betreuten Teams tragen genau diese Handschrift.

Wilfried Wittke

Co-Trainer: Eren Yilmaz und Patrick Fritsch - Torwarttrainer. Michael Strzys - Betreuer: Christian Heimann

Trainerteam