Der Vorstand des Deutschen Fußball-Bundes hat dem Antrag des Jugendausschusses stattgegeben und die Saison 2020/21 in den A- und B-Junioren-Bundesligen sowie den Wettbewerb um den DFB-Vereins-Pokal der Junioren abgebrochen. 

„Es schmerzt, die Saison ohne sportliche Sieger beenden zu müssen, aber im Sinne der Gesundheit aller Beteiligten ist diese Entscheidung richtig,“ erklärte Heike Ullrich, die stellvertretende DFB-Generalsekretärin. Zuvor hatten sich die Vereine mehrheitlich für die Nicht-Fortsetzung der Saison ausgesprochen.

Die A-Junioren Bundesliga West hatte bis zur Unterbrechung der Meisterschaftsserie am 24. Oktober 2020 nur vier von geplanten 17 Spieltagen absolviert. Die von Mike Tullberg gecoachte U19 des BVB thronte mit der makellosen Bilanz von 12 Punkten auf dem ersten Platz und rechnete sich beste Chancen auf die Qualifikation zur Endrunde um die Deutsche Meisterschaft aus.

Die erst von Sebastian Geppert und anschließend von Eren Yilmaz trainierte U17 hatte nach einem personellen Total-Umbruch und fünf Spieltagen in der B-Junioren Bundesliga West Platz zwei hinter Borussia Mönchengladbach belegt.
„Prinzipiell waren wir dafür, dass es bei Umsetzung des Hygienekonzeptes weitergeht, wir haben aber auch absolutes Verständnis für vorgebrachten Gegenargumente. Von einem normalen Wettbewerb hätte sicher nicht die Rede sein können“, erklärt Borussias NLZ-Direktor Lars Ricken.

(wiwi)