Mit dem Duell gegen den FC Ingolstadt, den Tabellenachten der Bundesliga Süd, eröffnet die U19 Samstag, 11. Januar (11 Uhr), im Nachwuchs-Leistungszentrum Hohenbuschei die Testspielserie vor dem Meisterschafts-Wiederbeginn am 2. Februar.

„Die Jungs sind in guter Verfassung aus den Ferien zurückgekehrt“, resümiert Michael Skibbe nach Leistungsdiagnostik, Ausdauertests und ersten Trainingseinheiten. Ihm steht in diesen Tagen lediglich eine überschaubare Gruppe zur Verfügung. Giovanni Reyna und Immanuel Pherai ergänzen den Profi-Kader im Trainingslager Marbella, Ramzi Ferjani und Alaa Bakir stoßen für die Testspiele gegen Rotterdam und Mainz am Samstag hinzu. Beide Spieler, sowie Reda Khadra absolvieren dazu einen Schnupperkurs bei der U23. Sie reisen mit dem Regionalliga-Team auch ins Trainingslager nach Portugal. Ahmet Akbulut steht vor dem Wechsel zum MSV Duisburg, dafür rückt Abwehrspieler Berkan Aras in den 24-köpfigen Kader auf.

„Kein Problem für uns. Ich gehe davon aus, dass die Jungs mit noch größerem Selbstvertrauen und gestärkt zurückkommen, weil sie sich auf höherer Ebene präsentieren konnten. Sie werden außerdem bestens trainiert. Und die Spiel-Automatismen werden nicht leiden, zumal ja absehbar ist, wann sie wieder zu uns kommen“, sieht Michael Skibbe mehr Vor- als Nachteile für seine Mannschaft, die zum Bundesliga-Auftakt topfit sein muss. Denn der Start in die Frühjahrsrunde hat es in sich: Dem Gastspiel beim Wintermeister 1. FC Köln folgen das Heimspiel gegen den Tabellenfünften Borussia Mönchengladbach (8. Februar) und das Play-off-Duell in der Youth League bei Derby County (11. Februar). „Innerhalb von zehn Tagen wird sich unsere Saison entscheiden“, weiß Skibbe um die Bedeutung dieses Hammer-Programms.

Defensivarbeit muss deutlich besser werden

So eng wie nie in den letzten Jahren geht es in der Spitze der Bundesliga West zu: Köln führt die Tabelle mit 33 Punkten an, es folgen die punktgleichen Borussia Dortmund und Fortuna Düsseldorf (jeweils 30), Bayer Leverkusen und Borussia Mönchengladbach (29). Auch den FC Schalke 04 (25) hat noch jeder Trainer auf der Rechnung.

Gegen Köln (0:2) und Mönchengladbach (1:2) kassierte der BVB in der Hinrunde Niederlagen. Seitdem hat sich die Mannschaft langsam, aber sicher in die richtige Richtung entwickelt. „Wir werden in der Vorbereitung den Schwerpunkt auf die Defensivarbeit legen“, sagt Michael Skibbe. Denn die Schwarzgelben haben im bisherigen Saisonverlauf deutlich zu viele Gegentore kassiert, insgesamt 23. „Das muss besser werden“, fordert Skibbe. Köln ließ nur sieben, Schalke als Tabellensechster gerade mal neun gegnerische Treffer zu. „Defensiv wollen wir uns stabilisieren, ohne den Offensivschwung zu verlieren“, formuliert Michael Skibbe das Trainingsziel in den nächsten Wochen. Denn offensiv (46 Tore) reichte den Borussen keine andere Mannschaft das Wasser.

Nach dem Test gegen Ingolstadt spielt der BVB noch bei den Senioren des ASC 09 Aplerbeck (Mittwoch, 19.30 Uhr), gegen die TSG Hoffenheim (Samstag, 18. Januar, 13 Uhr) und zum Abschluss gegen den Liga-Konkurrenten VfL Bochum (25. Januar).

Wilfried Wittke