Die Saison biegt auf die Zielgerade ein. Noch sechs Spiele, dann sind die Entscheidungen gefallen. Borussias Ziel ist und bleibt die direkte Qualifikation für die Endrunde zur Deutschen Meisterschaft. Das setzt den ersten oder zweiten Tabellenplatz in der Endabrechnung voraus.

Derzeit belegt der BVB mit 44 Punkten Rang zwei hinter dem 1. FC Köln (45) und vor Schalke 04 (43) sowie dem VfL Bochum (37). Da kündigt sich ein Herzschlag-Finale an. Am nächsten Samstag steigt das Top-Spiel in Köln zwischen dem FC und den Schwarzgelben. Aber der Weg bis zum Abpfiff der Meisterschaftsrunde ist für alle noch mit Stolpersteinen bepflastert.

„Die Rechnung ist einfach. Wir dürfen kein Spiel mehr verlieren“ sieht Benjamin Hoffmann seine Jungs in einer noch guten Ausgangsposition, weil es die Patrick Osterhage und Co. selbst in der Hand haben und noch nicht auf Schützenhilfe angewiesen sind. Verlieren ist demnach ab sofort verboten. Auch Sonntag, wenn der SV Rödinghausen im NLZ Brackel gastiert (Sonntag, 11 Uhr). Köln tritt zeitgleich in Mönchengladbach an, Schalke in Leverkusen, und der VfL Bochum, der sich Außenseiterchancen ausrechnet, spielt in Aachen.

Keine verletzten Spieler

„Rödinghausen ist eine machbare Aufgabe“, sagt Hoffmann mutig. Klar, der Gegner trägt die „rote Laterne“ und hat erst drei Spiele gewonnen. Der Trainer indes warnt die Mannschaft davor, die Partie überheblich anzugehen: „Wir müssen von Beginn an präsent sein und dabei die richtige Einstellung an den Tag legen.“ Er erwartet einen defensiv eingestellten Gegner, der nichts abschenken wird  und die Chance sieht, gerade gegen den großen BVB ein Ausrufezeichen zu setzen.

Personell kann Benjamin Hoffmann aus dem Vollen schöpfen. Selbst der wegen seiner diversen Knieprobleme bisher noch nicht eingesetzte Paul Besong hat die letzten Trainingsstunden problemlos überstanden. Auch Malte Wengerowski, Ramzi Ferjani und Tobias Raschl sind wieder voll belastbar. „Aber wir werden mit Blick auf das Restprogramm kein Risiko eingehen“, versichert Hoffmann. Möglicherweise feiert ein Teil dieser Jungs sein Comeback nächsten Mittwoch im Viertelfinale des Westfalenpokals, wenn der Gegner in Brackel erneut SV Rödinghausen heißt (Anstoß 18 Uhr).

(wiwi)