Der neue Mann kommt an - und er ist begeistert vom Arbeitsklima in der U19. Jeder Spieler will sich von seiner Schokoladenseite präsentieren, jeder zeigt sich lernwillig und geht, da jetzt vor allem im Grundlagenbereich die Basis gelegt wird, die weitesten Wege. „Ich bin sehr zufrieden, die Jungs gehen respektvoll miteinander um, sie zeigen eine richtig gute Einstellung. Es macht Riesen-Spaß“, resümiert Michael Skibbe nach der ersten Trainingswoche.

Mit Ausnahme der drei Langzeitverletzten (Alaa Bakir, Kamal Bafounta, Mert Akbulut) steht ihm der komplette Kader zur Verfügung. Bakir, der schon in der Endrunde zur Deutschen Meisterschaft mit einem Bänderriss im Sprunggelenk ausgefallen war, wird in der nächsten Woche das Training aufnehmen. Mert Akbulut ist bereits längere Zeit zum Zuschauen verurteilt, und Kamal Bafounta hofft, nach einer weiteren Knie-OP in zwei, drei Monaten sein Comeback starten zu können. Der 17-Jährige feierte dennoch ein Erfolgserlebnis, ein höchst respektables sogar, denn er hat gerade in Frankreich sein Abitur bestanden.

Unbehaun zunächst weiter bei der U19

Auch Luca Unbehaun hält sich noch sehr häufig bei der U19 auf. Der U18-Nationaltorwart, der einen ab 1. Juli gültigen Profi-Vertrag unterschrieben hat, befindet sich nach seiner Knie-OP in der Reha. Die Pläne, dass er sofort bei der U23 einsteigt, ließen sich wegen der langwierigen Verletzung nicht realisieren. Deshalb soll er zunächst bei der U19 aufgebaut werden, um danach in den Seniorenbereich zu rücken. „Luca fühlt sich gut, nach einer Kontrolluntersuchung in der nächsten Woche sehen wir weiter“, ist Michael Skibbe zuversichtlich, in Kürze auf Unbehaun zurückgreifen zu können.

Der erste Test unter dem neuen Cheftrainer ist für Freitag angesetzt. Um 17.30 Uhr empfängt der BVB im NLZ Brackel den Nachwuchs der TSG Sprockhövel.

(wiwi)