Die Erfolgsserie ist auch im Top-Spiel bei Bayer Leverkusen nicht gerissen – und sie soll Sonntag (11 Uhr, Nachwuchs-Leistungszentrum Brackel) im Duell mit RW Oberhausen fortgesetzt werden. „Das Ziel sind natürlich drei Punkte“, gibt Cheftrainer Michael Skibbe die Richtung vor.

 

Nach sieben Siegen in Folge hatte sich der BVB trotz eines klaren Chancenplus in Leverkusen mit einem 3:3 begnügen müssen. Das Ergebnis reichte, um den Nachwuchs des Werks-Vereins auf Distanz zu halten, allerdings zog der 1. FC Köln um zwei Punkte davon und ist mit aktuell 45 Zählern alleiniger Tabellenführer. Borussia Mönchengladbach (41 Punkte) rückte den Schwarzgelben wieder näher auf die Pelle. Der Kampf um die ersten beiden Plätze, die zum Einzug in die Endrunde um die Deutsche Meisterschaft berechtigen, bleibt vermutlich bis zum letzten Spieltag spannend.

Das heißt zugleich, dass im Duell mit den Kleeblättern ein Ausrutscher verboten ist. Dabei steht den Schwarzgelben ein heißer Tanz ins Haus. Die Oberhausener, vom temperamentvollen Trainer Dimitrios Pappas gecoacht, gelten in der Liga als höchst unangenehmer Gegner und „Wundertüte“. Gegen Borussia Mönchengladbach gewannen sie 1:0, gegen Schalke spielten sie 1:1, in Bochum wiederum bezogen sie eine 0:5-Klatsche, in Köln hieß es 1:7. Mit 26 Punkten behaupten sie einen Platz im gesicherten Mittelfeld, und im Hinspiel gegen den BVB fehlten nur Sekunden bis zu einer großen Überraschung. Youssoufa Moukoko erzielte in der Nachspielzeit den Treffer zu Borussias 3:2-Sieg.

Moukoko ist wie Torhüter Lucas Unbehaun vom Lehrgang der U19-Nationalmannschaft gesund zurückgekehrt. Vermutlich gehört er dem Kader für die EM-Qualifikationsspiele gegen Wales, Österreich und Serbien vom 25. Bis 31. März an. Auch Ansgar Knauff, der sich bei der deutschen U18 in Kaiserau präsentierte, darf sich gute Chancen ausrechnen, von Trainer Christian Wörns für die Länderspiele gegen Frankreich (26./31. März) nominiert zu werden.

Alaa Bakir kehrt ins Team zurück

„Weil es in der Spitzengruppe so eng zugeht, ist es wichtig, das Spiel gegen Oberhausen zu gewinnen, sagt Michael Skibbe, der den Gegner als „Stolperstein“ bezeichnet, den es gelte, aus dem Weg zu räumen. Dabei können dem BVB weder Luca Unbehaun (bei der U23) noch Giovanni Reyna (Profis) oder Immanuel Pherai (verletzt) helfen. Alaa Bakir, der am vergangenen Wochenende gefehlt hat, steht wieder zur Verfügung, mit Pherai ist dagegen frühestens im Derby am 15. März beim FC Schalke 04 zu rechnen. Das Tor hütet wieder Leon Klußmann.

Die voraussichtliche Aufstellung: Klußmann – Terzi, Ferjani, Thaqi, Göckan – Schlüsselburg, Amedick – Knauff, Bakir, Khadra  – Moukoko.

(wiwi)