Borussias U19 gastiert im Halbfinale des DFB-Pokals am 12. oder 13. März beim SC Freiburg. Im zweiten Spiel empfängt der FC Bayern München den VfB Stuttgart, den letzten DFB-Pokalsieger 2019. Diese Paarungen zog Meikel Schöneweitz, Cheftrainer der DFB-U-Teams in der Verbandszentrale in Frankfurt.

„Um Pokalsieger zu werden, musst du jeden Gegner schlagen“, reagierte BVB-Trainer Mike Tullberg relativ entspannt auf das Los und ergänzte: „Freiburg ist eine unglaublich starke Pokal-Mannschaft. Doch wir brauchen uns hinter keinem Gegner zu verstecken.“

Der SC Freiburg, aktuell Tabellen-14. in der Bundesliga Staffel Süd/Südwest, ist mit sechs Titeln DFB-Rekord-Pokalsieger und hat den BVB (damals u. a. mit Mario Götze) bei dessen bisher einziger Endspiel-Teilnahme 2009 mit 6:5 im Elfmeterschießen bezwungen. Im laufenden Wettbewerb setzte sich Freiburg gegen Energie Cottbus (3:2 nach Verlängerung), SV Wehen Wiesbaden (5:1) und RB Leipzig (3:1 im Elfmeterschießen) durch.

Die Jungs von Mike Tullberg qualifizierten sich mit Siegen bei Viktoria Berlin (4:1), Carl Zeiss Jena (3:1) und Hannover 96 (3:1 nach Verlängerung) für das Halbfinale.

Sonntag Testspiel gegen Werder Bremen

„Bis zum Pokalspiel haben wir noch Zeit und vorher einige andere Aufgaben zu erledigen“, lenkt Mike Tullberg indes den Blick auf den Wiederbeginn der Bundesliga und dem folgenden Play-off-Spiel in der UEFA Youth League beim FC Empoli. Die Schwarzgelben empfangen am Freitag, 4. Februar, um 16 Uhr im Nachwuchs-Leistungszentrum Brackel den Tabellenzweiten Bayer Leverkusen und müssen am Dienstag, 8. Februar, in der Toskana ihr K.o.-Spiel bestreiten.

Deshalb wird Mike Tullberg im vorletzten Testspiel am Sonntag (15 Uhr) gegen die U19 von Werder Bremen die Belastungen etwas anders verteilen und weitgehend eine Formation aufbieten, die jener Elf ähneln wird, die dann 12 Tage später auf Leverkusen trifft. Vor seinem Comeback steht Rechtsverteidiger Lion Semic. Samuel Bamba und Neuzugang Filippo Mane gehören noch nicht zum Kader.

(wiwi)